Kamado Kettle Joe – im Glow and Fire Test!

Die Firma Kamado erweitert ihre Keramikgrillfamilie mit einem weiteren Familienmitglied – dem Kamado Kettle Joe. Der Kettle Joe besteht im Gegensatz zu den allseits bekannten Keramik Grillgeräten hauptsächlich aus Metall. Lediglich im Kohlekorb befinden sich auch beim Kettle Joe Keramikeinsätze. Diese Keramikplatten sollen wohl die Temperatur speichern und so den Kohleverbrauch reduzieren. Im Garraum sorgt ein geteilter Grillrost für Flexibilität und ein sogenannter “Slowroller” als Abtrennung zwischen Kohlekorb und Grillrost für das indirekte Grillvergnügen.
Ich bin ja schon wirklich gespannt wie sich der Kettle Joe im Vergleich zum Weber Kugelgrill so schlägt!


Mein Bericht wird sich auf mehrere Teile erstrecken, da ich nach und nach weitere Grillgerichte zubereiten und so den Kettle Joe ausgiebigen Tests unterziehen werde, wir werden sehen was er so kann und ob er den Preis von 550€ auch wert ist!

Ein wichtiger Hinweis vorweg:
Dieser Artikel steht in keinem Zusammenhang mit der Firma Kamado und wird auch von sonst niemandem beeinflusst, der Artikel enthält deshalb unbezahlte Werbung. Ich zeige hier nur meine persönliche Meinung und Erfahrungen zu diesem Grillgerät!

Teil 1:

Mein Kettle Joe ist heute angekommen und ich starte nun mit dem Unboxing!

Die Verpackung wurde sehr sorgfältig gestaltet, Transportschäden sollten so eigentlich kaum auftreten. Als einziges Manko kann ich hier die Verwendung von Styropor anmerken, man hätte eventuell das eine oder andere Teil auch in Karton gestalten können..

Die Anleitung zum Aufbau des Grills ist gut leserlich in mehreren Sprachen ausgeführt. Der Aufbau des Kamado Kettle Joe sollte für niemanden ein Problem darstellen. Benötigtes Werkzeug gehört zum Lieferumfang, alle Schrauben sind nummeriert oder bereits im passenden Loch eingeschraubt. Man braucht diese Schrauben nur lösen, Bauteil drauf und wieder anziehen – no problem!

Mängel am Kamado Kettle Joe

Leider musste ich bereits während der Montage ein paar Qualitätsmängel feststellen. Diese sind zwar nur optische Mängel, währen aber dennoch nicht nötig – vor allem bei einem Preis von 550 €!
So sind z.B. im schwarzen Blechteil vom Fahrgestell mehrere kleine Vertiefungen, teilweise sind die Kanten und Ecken von den Schamottsteinen etwas abgebrochen, dies sollte aber kein Problem darstellen.
Was mich aber wirklich stört ist das an der rechten Seite des Grills angebrachte Schild mit Sicherheitshinweisen. Dieses Blechschild wurde nicht an die Form des Grills angepasst, sondern einfach und richtig Pfuschmäßig am Grill festgenietet! Sowas kann man einfach nicht verkaufen – in meinem Fall werde ich das Schild entfernen und die frei werdenden Löcher wieder vernieten.

Der Aufbau des Kamado Kettle Joe

Dem Kamado Kettle Joe ist die Ähnlichkeit zu seinen Keramik Geschwistern schon von weitem anzusehen. Auch im Inneren hat er so manche Ähnlichkeit zu den Keramik Grills. Beim Kettle Joe befinden sich allerdings nur rund um den Kohlerost in Summe fünf Schamottplatten. Der Rest des Kettle Joe besteht aus Blech, Emaille und vereinzelt auch Kunststoff.
Der Abstand der Verstrebungen am Kohlerost ist meiner Meinung nach etwas zu groß ausgefallen (siehe Foto). Hier fallen kleinere Kohlestücke sehr leicht durch und verlegen dann die darunter liegende Aschelade, welche sowieso aufgrund der Größe nach jeder Verwendung des Grills entleert werden sollte. Dies ist auch wichtig damit von unten auch genug Sauerstoff zu den Kohlen gelangen kann.

Über dem Kohlerost befindet sich der zweigeteilte Grillrost. Dieser kann in zwei verschieden Höhen eingehängt werden. Eine Deflektorplatte zwischen Glut und Rost ist hier nicht vorgesehen. Für Low & Slow bzw. Longjobs wurde dem Kamado Kettle Joe aber ein sogenannter “Slowroller” verpasst.

Der Slow Roller ist ein zusätzlicher Ring aus Blech welcher einfach auf den Grill aufgesetzt wird, um das Gerät auch schließen zu können wenn der Slowroller nicht verwendet wird, kann mittels einem Drehknauf und einem Verriegelungsbolzen die Deckelhöhe angepasst werden.
Im Slowroller befindet sich dann eine Deflektorplatte aus Blech. Diese soll das Grillgut von der direkten Hitze abschirmen. Ob das so richtig toll funktioniert muss sich hier noch zeigen – aktuell hatte ich noch keine Zeit für einen low & slow Tag 🙂
Kleines Manko des Slowrollers: wird dieser nicht benötigt, muss man ihn abseits vom Grill lagern und so steht irgendwie immer ein Teil sinnlos umher, also auch dafür etwas Platz einplanen 😉

Hier nochmal das Thema mit der Aschelade:

Da kleine Kohlestücke durch zu breiten Abstand zwischen den Vertstrebungen im Kohlerost durchfallen, unbedingt nach jeder Grillage den Aschebehälter entleeren. Während dem Betrieb ist dies nicht möglich, weil auch hier sonst direkt die Glut nachrutscht und somit die Glut direkt dort liegt wo eigentlich nur der Aschebehälter sein sollte.

Die Temperatur des Kettle Joe wird hier ebenfalls über die Aschelade gesteuert indem die Abdeckung mehr oder weniger weit geöffnet wird – siehe Fotos.

Weiteres folgt.. Bleib dran und sei gespannt, was der Kettle Joe so drauf hat!

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